Inflationsrate im Euroraum sinkt auf 4-Monats-Tief: Im März 2025 bei 2,2% – Energiepreise fallen, Lebensmittelkosten steigen. Kerninflation bei 2,4%.
Die Inflationsrate im Euroraum ist im März 2025 auf den niedrigsten Stand seit vier Monaten gesunken. Laut ersten Schätzungen lag die jährliche Teuerungsrate bei 2,2 % und damit leicht unter den Markterwartungen von 2,3 %.
Besonders deutlich verlangsamte sich die Inflation im Dienstleistungssektor, wo sie mit 3,4 % den niedrigsten Wert seit 33 Monaten erreichte (gegenüber 3,7 % im Februar). Gleichzeitig gingen die Energiekosten zurück (-0,7 % nach +0,2 % im Vormonat).
Stabil blieb die Preisentwicklung bei industriellen Gütern ohne Energie (0,6 %) sowie bei verarbeiteten Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (2,6 %). Dagegen stiegen die Preise für unverarbeitete Lebensmittel deutlich an (4,1 % nach 3,0 %).
Die Kerninflationsrate, die volatile Komponenten wie Energie und Lebensmittel ausschließt, sank auf 2,4 % – etwas unter den prognostizierten 2,5 % und der niedrigste Wert seit Januar 2022.
Monatlich betrachtet stiegen die Verbraucherpreise im März um 0,6 %, nach einem Anstieg von 0,4 % im Februar. Diese Entwicklung deutet auf eine allmähliche Entspannung der Preisdynamik hin, obgleich einige Bereiche weiterhin unter Druck stehen.