Deutschlands verarbeitendes Gewerbe: PMI steigt auf 48,3 im März 2025, übertrifft Prognosen. Leichter Rückgang der Auftragsrückgänge, erste Zunahme der Inlandsnachfrage seit 2022. Exporte weiter schwach, aber Entlassungen verlangsamen sich.
Der HCOB-Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland stieg im März 2025 auf 48,3 Punkte, nach 46,5 Punkten im Vormonat. Die vorläufigen Schätzungen übertrafen damit die Prognosen von 47 Punkten.
Die Daten deuten auf eine abgeschwächte Kontraktion im Industriesektor hin. Erstmals seit März 2022 verzeichneten die Güterproduzenten eine – wenn auch moderate – Zunahme der Neubestellungen. Einige Unternehmen führten dies auf eine stärkere Binnennachfrage sowie die Wiederauffüllung von Lagerbeständen zurück.
Allerdings gingen die Exportaufträge leicht zurück und setzten damit den Abwärtstrend des Vormonats fort. Gleichzeitig verlangsamte sich der Stellenabbau in der Branche, wobei das Tempo der Entlassungen auf den niedrigsten Stand seit neun Monaten sank.
Bei den Preisen zeigte sich eine gemäßigte Entwicklung: Die Rückgänge bei den Einkaufspreisen und den Fabrikausgangskosten blieben moderat. Die Erwartungen der Produzenten für das künftige Wachstum bleiben optimistisch.